TYPO3 Upgrade

Seit über zehn Jahren begleite ich TYPO3-Projekte über Versionsgrenzen hinweg. Angefangen bei 4.5 auf 6.2, später 7 auf 8, dann 8 auf 9 und 9 auf 10. Heute ist der Sprung von TYPO3 11 auf 13 oder 14 mein Alltagsgeschäft – ich mache ihn regelmäßig, und ich kenne die Stellen, an denen er klemmt.

Ein Upgrade ist selten nur ein Core-Update. Es ist der Moment, in dem sichtbar wird, was über die Jahre gewachsen ist: Extensions, für die es keinen Nachfolger mehr gibt. Eigene Templates, die auf Verhalten setzen, das der Core inzwischen anders löst. Konfiguration, die niemand mehr erklären kann, weil die Kollegin, die sie geschrieben hat, seit fünf Jahren woanders arbeitet.

Genau das ist der Teil, der Erfahrung braucht. Das Core-Update selbst ist an einem Vormittag erledigt.

Zeitstrahl der TYPO3-LTS-Versionen von 8.7 bis 14.3 LTS, der Sprung von 11.5 auf 13.4 und 14.3 LTS ist hervorgehoben

Von 11 auf 13 oder 14

TYPO3 11.5 hat das Ende seines erweiterten Supports erreicht. Wer dort steht, bekommt keine Sicherheitsupdates mehr – und das ist bei einem System, das öffentlich erreichbar ist, kein Zustand, den man aussitzen sollte.

Die Frage ist meist nicht ob, sondern wohin:

  • Auf 13.4 LTS – der konservative Weg. Long Term Support, breite Extension-Verfügbarkeit, ausgereift. Für die meisten Projekte die richtige Wahl.
  • Auf 14.3 LTS – wenn ohnehin größere Umbauten anstehen und Sie den nächsten Sprung für ein paar Jahre hinter sich haben wollen.

Beide Wege gehen über dieselben Zwischenschritte. Ob 13 oder 14 am Ende steht, ändert den Aufwand weniger, als die meisten erwarten – entscheidend ist der Zustand dessen, was Sie mitbringen.

Wie ein Upgrade bei mir abläuft

  1. Bestandsaufnahme. Welche Extensions sind installiert, welche werden tatsächlich benutzt, wie viel eigener Code steckt drin. Oft lässt sich hier schon ein Viertel des Aufwands streichen, weil sich Dinge finden, die seit Jahren niemand mehr aufruft.
  2. Aufwand und Reihenfolge festlegen. Sie bekommen eine Schätzung mit Posten, nicht eine Zahl ohne Herleitung.
  3. Upgrade in einer Kopie. Ihr Live-System bleibt unberührt, bis alles steht.
  4. Extensions, Templates, Konfiguration. Der eigentliche Teil der Arbeit.
  5. Abnahme und Go-live. Gemeinsame Durchsicht, dann der Umzug – üblicherweise mit sehr kurzer oder ganz ohne Auszeit.

Wenn Sie möchten, übernehme ich anschließend auch die laufenden Updates. Ein System, das regelmäßig gepflegt wird, kommt nie wieder in die Lage, fünf Versionen auf einmal aufholen zu müssen.

Was kostet das?

Das hängt von Ihrem System ab – aber Sie müssen deshalb nicht im Dunkeln tappen. Mit fünf Angaben bekommen Sie in dreißig Sekunden eine Hausnummer, samt der Rechnung dahinter:

Instant Aufwandsschätzung

Das Werkzeug finden Sie zusammen mit meinen übrigen Werkzeugen auch unter Tools. Für eine belastbare Zahl schaue ich mir das System selbst an – sprechen Sie mich an.